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Geschafft?! Das kann man wohl sagen! ;-)

Die Projektphase hat in den letzten Tagen mit drei erfolgreichen Konzerten ihren Abschluss gefunden. Zwei Schülerkonzerte in Guayaquil am Donnerstag und Freitag im Deutsch – Ecuadorianischen Kulturzentrum und der Allianaza Francesa sowie ein Lehrerkonzert in der Musikschule im Guasmo Sur haben die Schüler und Lehrer nun hinter sich.
Die Konzerte sind für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen ein Highlight – mit der Aufregung vor dem Konzert oder dem Gefühl, als Schüler zum ersten Mal auf der Bühne zu stehen. Der Stolz der Eltern. Und das Bangen und die Mitfreude der Lehrer, ob nun auch alles gut geht, denn ein Eingreifen gibt es jetzt nicht mehr… Bis jetzt war in jedem Jahr Platz für einige unerwartete Überraschungen, die schon dem einen- oder anderen Musiker vor Staunen die Kinnlade herabfielen ließen. Was in der wenigen Zeit von knapp vier Wochen möglich ist, wenn ein Haufen junger Leute aus verschiedenen Kulturen gemeinsam Musik machen und lernen, ist immer wieder bewundernswert.
Vielleicht bekommen Sie ein Gefühl davon, wenn Sie diese Aufnahmen aus den Abschlusskonzerten hören!

  • Die Uraufführung von Bennis Stück in der Alianza Francesa: >> play
  • „Buscando un final“, gesungen von Dianara, Marcos an der Gitarre: >> play
  • Filmmusik zu „Titanic“, gesungen von Vickey, am Klavier Jean Pierre, Flöte: Rodolfo: >> play
  • „Besame mucho“ gespeilt von Rodolfo auf der Trompete und Leander am Klavier: >> play

Für die Spanisch sprechenden Leser unter ihnen gibt es hier auch einige der ecuadorianischen Zeitungsartikel zu sehen.

Nach so viel Musizieren und den stressigen Tagen der Vorbereitung, Planung, Instrumententransporte etc. wurde auch in diesem Jahr im Anschluss an das Lehrerkonzert gebührend gefeiert. Bei einer großen Party, zu der auch viele Gastfamilien gekommen sind, wurden bei südamerikanischen Rhythmen wie Salsa, Merengue, Cumbie und Reggaton  bis in die Morgenstunden hinein ausgelassen die Tanzbeine und Hüften geschwungen.
Nun geht es für einige der „grenzenlosen Musiker“ an den Strand um ein wenig auszuspannen, bevor sie in wenigen Tagen oder Wochen mit vielen neuen Erlebnissen, Erfahrungen,  Erinnerungen  und vielleicht auch der einen oder anderen Abschiedsträne im Gepäck wieder nach Hause fliegen werden.

Leander, Annika und Lillian allerdings werden ihre Koffer vorerst noch nicht packen. Für sie beginnt nun der ‚normale‘ Alltag mit Musikunterricht, dem Leben in der Gastfamilie, mit Nachbarn und Freunden – und ohne den Stress der Projektphase. Auch Magdalena wird noch einige Wochen für die Nachbereitung der letzten Wochen bleiben – und  sicher auch für manche Zukunftsmusik…

Alles Gute allen Musikern & Lesern und viel Freude mit den neuen Fotos, Zeitungsartikeln  und Aufnahmen!
Katja Muckenschnabl und Christoph Hanssen