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Gedanken

Ein Paar Wiener Würstchen, das sind meistens zwei und aus zwei kleinen Bierchen werden ziemlich schnell drei, es gibt Motoren, in denen acht Zylinder vibrier`n,und Beethoven hat´s geschafft, neun Sinfonien zu komponier`n.

Doch…

was ist ein Jahr?

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines in Deutschland geborenen Jungen betrug 2007 76,6 Jahre; uebrignes, die einer Galápagos-Riesenschildkröte betraegt 176 Jahre.
Wenn jetzt aber ein Jahr etwa 1 Sechsundsiebzigkommasechstel meines Lebens ausmacht, ist das dann viel oder wenig?
Wie oft stellt man Silvester fest, dass schon wieder ein Jahr rum ist; wobei – Zeit ist ja eh relativ. Aber vergeht sie nun in der Ferne schneller oder langsamer?
Oder kann ich das selbst beeinflussen?
Und wenn ich das nun selbst beeinflusse koennte – will ich dann eigentlich, dass sie schneller vergeht oder langsamer?

So einfach ist diese Frage garnicht zu beantworten…

Denn einerseits ist die Vorfreude auf die Rueckkehr ja riesengross,
aber … ja, aber?
Was bewegt einen eigentlich hier zu bleiben? Neugierde oder Hoffnung? – Auf was denn? Weiss das jemand? – Z.B. ich?

Nun wird wohl keiner bestreiten wollen, dass ich in den ersten drei Monaten bereits sehr viele nette Menschen kennengelernt und viele wunderbare und traurige Sachen erlebt habe.
Also ist es die Hoffnung auf Ereignisse und Erfahrungen, von denen ich eigentlich keine Ahnung habe, wie sie aussehen koennten?
– Ja, oder?

Die ersten drei Monate sind rum, das ist ein Viertel meiner Zeit in Ecuador. Ach herrje: ein Viertel!
– Ein Viertel von einem Jahr – ist das jetzt viel oder wenig?

Ach, ich dreh mich im Kreis; waehrend die Zeit laeuft…

glg