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Cuenca

Cuenca ist die allerschööööööööönste Stadt Ecuadors. Ehrlich! Ich war nun zum dritten Mal dort und habe mir diese Stadt für meinen letzten Urlaub ausgesucht. Ich habe mir die Stadt für meinen letzten Urlaub ausgesucht und war nun zum dritten Mal dort.

Aber zunächst die Fakten:
Cuenca hat 350.000 Einwohner, liegt mit 2.500 Metern ueber N.N. in der Sierra, besitzt 52 Kirchen und überzeugt in der Zeit vom 1.6.2011 bis zum 4.6.2011 mit herrlich-frischen 21 °C.

Ich verrate Ihnen nun, warum diese Stadt so einzigartig ist: Natürlich gibt es viele schöne alte Gebäude, beim Spaziergang freut man sich hier und dort über schöne Kirchen und Kathedralen, aber für mich ist Cuenca “die Stadt der träumenden Bücher”.
Nur hier reihen sich Buchhandlungen an Buchhandlungen; Second Hand, Neuware, Bücher auf Spanisch, Deutsch, Englisch… hier gibt es wirklich Alles.

Aber weiter: wenn Sie aus der Buchhandlung “libri mundi” gehen, dann stehen Sie direkt vor dem “Deutschen Café” von Maria. Und hier – und nur hier – gibt es Apfelkuchen, Plunderteilchen, echten Schokokuchen, Vollkornbrot und und und. Ein echtes Schlemmerparadies fuer jeden Leander dieser Welt.

Nun können Sie sich wohl ungefähr vorstellen, wie ich meine 2, 5 Urlaubstage verbracht habe.

Als ich am ersten Abend in einer Bar meinem italienisch-argentinischen Zimmergenossen bei seinem Theaterstueck zusah, suchten mich allerdings böse Bauchkrämpfe heim. Professionell versuchte ich, der Ursache auf die Schliche zu kommen: Das Schweinefleisch mit dem Gemüse und den Kartoffeln zum Mittagessen war O.K., allerdings schmeckte der Brombeersaft merkwürdig nach Roter Beete, aber sonst war der auch gut! Hm, die Tüte Erdbeeren konnte auch nicht Schuld sein, denn die Erdbeeren waren wirklich frisch; der Frozen Moccachino war auch lecker, der Muffin und das Schokobrötchen auch. Der halbe Liter Rotwein war billig, aber sehr schmackhaft, aber trotzdem kamen dann nach den Pommes und dem Sandwich die Bauchschmerzen. Aber vielleicht kann mein Pferdemagen (O-Ton Annika) diese ungewohnten Essensmengen auch einfach nicht mehr verkraften…

 

Unbedingt empfehlen muss ich auch noch:

– das “Bananas Café” in der Strasse “Hermano Miguel” 4-36 (gerade zum Frühstück ist einfach wirklich Alles empfehlenswert)

– das “Muh Yogurt” an der Ecke “Juan Jaramillo” und “Benigno Malo” – ein Paradies der Milchprodukte und das “Morocho” ist wirklich unübertroffen

– das “Dubai” an der Ecke “Calle Larga” und “Benigno Malo” – Bier mit 2 $ etwas teuer, aber die Wasserpfeife kostet nur 3 $

– die Markthalle “9ve de Octubre” – Im Erdgeschoss kann man die Früchtevielfalt Ecuadors bewundern, im Keller werden alle möglichen Fisch- und Fleischsorten angeboten und im ersten Obergeschoss kann man sehr lecker zu Mittag essen. Aber Achtung, die Marktfrauen werden nicht gerne fotografiert!!!

 

Als Hostel suchte ich mir dieses Mal wieder das grüne „Turista del Mundo“ aus, denn von der Terasse aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Und so stand ich dann auch eines Abends über den Dächern von Cuenca und genoss unter dem Vollmond ein Glas Rotwein.

 

En noches así enlunadas crecen los pensamientos y la mente suele soltarse.

 

glg

P.S.: Ganz liebe Grüsse an Luciano, Katharina und die beiden sehr netten … Frauen im „Banana Café“, nach deren Namen ich leider nicht gefragt habe. Cuídense!

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