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Langsam fühlen wir etwas wie Alltag

Hallo,

so langsam fuehlen wir hier etwas wie Alltag. Nachmittags machen wir uns immer auf, um mit Metro, Bus und Riksha zum Projekt zu kommen.

Anfangs ist alles noch sehr verwirrend gewesen, welcher Bus wohin faehrt, dass man in einer langer Schlange warten muss, um eine Riksha zu bekommen… (es ist immer noch verwirrend, da es viele Warteschlangen gibt). So dauert eine einfache Fahrt 1,5 bis 2 Stunden, ist aber mit 34 Cent pro Fahrt noch recht erschwinglich. Jeden Nachmittag wollen wir nun dort in der kleinen Schule unterrichten. Es bringt nicht viel, sich vorher viele Gedanken zu machen, was und welche Instrumente wir unterrichten. Wir muessen ja vor allem auch sehen, wer alles da ist. Wenn viele Kleine da sind, singen wir was und spaeter, wenn die Grossen kommen, koennen wir mit den Instrumenten etwas machen. In einer Ecke des Raumes wird also gefloetet, Noten gemalt und auf dem Xylophon gespielt. Und in der anderen Ecke spielt Anne mit den groesseren Kindern Keyboard. Es ist schoen zu sehen, wie die Kinder sich auch untereinander helfen und vieles erklaeren.

Ein Keyboard haben wir jetzt also auch! Das tragen wir jetzt immer auf dem Ruecken bis zum Projekt, solange bis wir einen Schrank haben, wo wir alle Instrument sicher aufbewahren koennen.

Heute Vormittag hatten wir frei und haben die Zeit genutzt, um etwas Sonne auf dem Dach zu tanken oder einfach mal im Internet etwas zu machen.

Wir haben schon frische Mangos, Bananen und Kokosnuesse probiert. Unsere Gastfamilie wohnt mitten in den Suempfen. Es gibt hier keine Muellabfuhr und der Abfall wird einfach in die Suempfe geworfen. An den Monsun haben wir uns auch schnell gewoehnt, es regnet halt oft ueberraschend wie aus Kuebeln. Gut, wenn wir bis dahin unsere Waesche im Trockenen haben.

Es ist schon irgendwie aufregend hier zu sein, da es keine typische Touristengegend ist. Joels Eltern sprechen kaum Englisch, doch mit Haenden und Fuessen kann man sich etwas verstaendigen.

Soviel fuer heute, wir machen uns gleich wieder auf ins Getuemmel.

Liebe Gruesse von
Anne und Susanne