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Volle Stundenplaene und lange Wartezeiten

Seit 2 Wochen und 2 Tagen unterrichten wir, also Lena (Floete, Gesang, Klavier), Julia (Gitarre), Franka (Akkordeon, Gesang), Frieder (Trompete, Klavier), Martin (Saxophon, Querfloete) und ich (Klavier, Violine), mitlerweile in Playas. Unsere Stundenplaene sind voll, die Raeume sind zu den Kernzeiten (15.00 Uhr bis 18.00 Uhr) vollstaendig belegt. Und immer wieder kommen neue potentielle Schueler, um sich einzuschreiben. Die Wartelisten werden immer laenger.

Die ersten Wochen unseres Unterrichts fanden teilweise unter ziemlich ungewohnten Umstaenden statt: da eigentlich seit Beginn unseres Unterrichts hier bis Vorgestern ein grosses Fest in Playas stattfand, mussten wir einen ziemlich grossen Laermpegel in Kauf nehmen. Es war fast normal, dass waehrend meines Klavierunterrichtes ein Spielmannszug an meinem Unterrichtsraum vorbeizog, auf der anderen Seite laute lateinamerikanisch Musik aus Riesenboxen droehnte und zwischendurch irgendwelche Karaokewettbewerbe nebenan stattfanden. Haette mir nicht vorstellen koennen, dass man unter solchen Umstaenden etwas lernen kann, aber die Ecuadorianer scheinen tatsaechlich in der Lage dazu zu sein, diesen Laerm auszublenden und sich auf ihre Aktivitaet zu konzentrieren. Fuer mich war es auf jeden Fall ziemlich witzige Erfahrung, unter solchen „absurden“ Umstaenden zu unterrichten, dennoch freue ich mich darauf, dass es jetzt hoffentlich ruhiger wird.

Wir sind gespannt, wie sich unsere Schueler weiter entwickeln. Manche sind sehr interessiert und verbringen viel Zeit in der Musikschule, andere hingegen sind nur ein oder zweimal erschienen. Meine Schueler sind groesstenteils sehr zuverlaessig und motiviert. Sie kommen manchmal sogar puenktlicher als ich, was mir ein wenig zu denken gibt ;)