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So und nicht anders

So schnell kann’s gehen. Nun bin ich also wieder im Guasmo, zum dritten Mal, und es fuehlt sich an als waere ich nie weg gewesen. Direkt nach meiner Ankunft ging es mit der Musikschule ueber’s Wochenende auf’s Land zur Linea Zero, in die Finca, in der wir immer freundlich aufgenommen werden. Fuer die Musikschueler und -lehrer war es ein Entspannungswochenende vor dem Endspurt und den Abschlusskonzerten der Projektphase, fuer Christine und mich, die mitten in die Projektphase hineingeplatzt sind, war es eine gute Gelegenheit, anzukommen und uns zu integrieren. In wunderschoener Natur, zwischen Kakao-, Orangen-, Mandarinenbaeumen, Ananaspflanzen, Kolibris und aehnlichem verbrachten wir zwei wunderschoene Tage, die bei den meisten von uns ihre Spuren in Form von unzaehligen Insektenstichen hinterlassen haben- nicht gerade das schoenste Andenken.

Am Montag fuhren wir zu fuenft nach Playas und besuchten das Abschlusskonzert der dortigen Projektphase. Wir waren beeindruckt, was alle Beteiligten da auf die Beine gestellt haben und sind ueberzeugt, dass dieses Projekt bei all den Nachfragen und dem schoenen Ergebnis weitergehen muss.

Insgesamt ist es in Playas wesentlich ruhiger und entspannter als im Guasmo, die meisten Schueler sind Kinder, der Weg zum Meer ist nicht weit, Kriminalitaet gibt es kaum und die Casa de la Cultura, in der die Unterrichte statt finden, wirkt auf den ersten Blick gut organisiert.

Und trotzdem freue ich mich immer wieder, in den Guasmo zurueckzukehren, wo die meisten Musikschueler etwa im gleichen Alter wie ihre Lehrer sind, wo Schueler auch Gastgeschwister und Freunde sind und wo immer was los ist und alle durcheinander diskutieren, waehrend nebenan die Band ihre neusten Songs probt. Ein schoenes buntes musikalisches Gewusel.

Gestern hat die Musikschulband ein Musikvideo zum selbstgeschriebenen Song gedreht und alle haben mitgeholfen, fuer gute Stimmung zu sorgen, so dass am Ende alle auf dem Dach von Mi Cometa tanzten und das ganze zu einer riesigen Fiesta wurde.

Morgen ist Konzert im “Centro Cultural ecuatoriano aleman”. Ich bin gespannt, was es da zu hoeren gibt.

Fazit nach sechs Tagen Ecuador: super-Stimmung, super-Leute, super-Musik, super-Wetter! So kann’s gerne weitergehen!

Übrigens: Nikis Reisetagebuch finden Sie hier.