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Voller Betrieb!

Die Zeit rennt, ich komm kaum hinterher! Nun ist es schon Ende Februar, bald muss ich Abschied nehmen.

Das unglaublich tolle Ergebnis beim Weihnachtskonzert hat uns alle überzeugt: der kontinuierliche  intensive Musikschulbetrieb über einen langen Zeitraum hat Früchte getragen!

Die Geigengruppe und der Chor, die neu gegründeten Ensembles, wurden gefeiert und beglückwünscht, was alle dazu motiviert hat, diese Arbeit weiterzuführen. Auch die neue Band „Linea 78“ hat sich etabliert, schreibt nun u.a. eigene Songs und probt regelmäßig zweimal pro Woche.

Das Projekt in Christo del Consuelo endete Mitte Dezember mit einer großen Weihnachtsfeier, bei der die Kinder das in eineinhalb Monaten gelernte präsentierte und Nonnen wie Eltern entzückten. Eine künftige regelmäßigere Zusammenarbeit ist in Planung!

Am 4. Februar haben die jährlichen Ferienkurse, die Vacacionales, begonnen. Etwa 45 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich dafür eingeschrieben, etwa 20 Lehrer (davon 6 MoGs) unterrichten im Moment, Mi Cometa platzt aus allen Nähten, teilweise unterrichten mehrere gleichzeitig in einem Raum, Flure und Treppen werden zu Unterrichtsräumen umfunktioniert und das treibt wieder mal alles voran. Es sind große Ferien, fast alle Mitglieder haben den Kopf frei und beschäftigen sich nun intensiver mit ihrem Instrument, das Unterrichten (für viele ist es da s erste Mal) bringt auch nochmal einen neuen Zugang zum Instrument und so üben viele auch mehr als sonst, zwischen Tür und Angel, auf dem Balkon, auf den Treppen…und überall wuseln Kinder rum, eine ansteckende Energie!

Schon länger gab es die Idee, mal wieder ein größeres Projekt zu machen, an dem möglichst viele beteiligt sind und so haben wir nun endlich gewagt, ein kleines Sinfonieorchester zu gründen. Bläserensemble und Geigengruppe wurden fusioniert…gar nicht so einfach, denn viele spielen mehrere Instrumente und sind in beiden Ensembles involviert. Nun hat aber jeder seinen festen Platz und so fand heute die erste offizielle Probe statt. Geprobt wurde der ecuadorianische Pasillo „Alma en los labios“. Es lief unglaublich gut, hat Spaß gemacht und war mal wieder ein spannendes neues Projekt. Es ist doch irgendwie etwas besonderes und auch eine Motivation für die klassischen Instrumente, die in den Bands eher selten Verwendung finden.  Andre, unser neuer MoG, hat das ganze dirigiert und bietet nun den interessierten Dirigierunterricht an.

Anfang Februar war Karneval… die Straßen waren das reinste Wasserschlachtfeld, überall badeten Menschen jeden Alters in Plantschbecken, spritzten sich gegenseitig nass und schmierten anderen Passanten Farbe und Schaum ins Gesicht. Trockenen Fußes von A nach B zu kommen war unmöglich, selbst wenn es sich nur um wenige Schritte handelte.

Bei der enormen Hitze war die kühle Erfrischung willkommen und so liehen wir uns ein Planschbecken, stellten es in Mi Cometa auf und schütteten den Leuten auf der Straße gelegentlich von der Terrasse aus einen Eimer Wasser auf den Kopf.

Eine witzige Tradition, wie ich finde, die ich gern mit nach Deutschland nehmen würde. Bei den Temperaturen, die bei uns an Karneval herrschen, gefriert das Wasser allerdings wahrscheinlich, bevor es unten ankommt. Schade!

Nikis Tagebuch

1 Kommentar

  1. Hallo Niki,
    liebe Grüße aus Deutschland. Besuche gerade Deine Eltern. Finde Deine Aktivitäten toll. Alles Liebe, Erika

Kommentare sind geschlossen.